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Neue Lesetermine von Autoren des Verlages



Samstag 07. März 2020 um 18.30 Uhr
 
BUCHPREMIERE!
 
Eine Marzahner Geschichte
Das Leben des Alexander "Sascha" D.
MIGRANT ... und nun?
Mit dem Autor Lothar Berg.
 
ORT: Schul- und Sport JugendClub           
Franz-Stenzer-Str. 39, 12679 Berlin
Eintritt 5,00 
 
18.00 Uhr Einlass
18.30 Uhr "Steve´s Blues MC" live
19.00 Uhr Lesung "Migrant ... und nun?"
 
Vorverkauf: Mix Markt
Jan-Petersen-Str. 18, 12679 Berlin
 
Vorverkauf: Falkenfein Intermarkt
Brunsbüttler Damm 273, 13591 Berlin
 
 

Lothar Berg
MIGRANT ... und nun?
Das Leben des Alexander "Sascha" D.
Biographie, Broschur, 14,8 x 21,0 cm
ca. 510 Seiten, 19,90 €
ISBN 978-3-89998-332-6

Zum Buch
Die Biographie von Alexander D. ist eine in Fakten und Sprache ungeschönte Geschichte darüber, was man sich unter einem Migrantenschicksal tatsächlich vorzustellen hat.
Alexander ist Russlanddeutscher, der 1992 als achtjähriges Kind aus Kasachstan nach Deutschland gekommen ist. Der Lebenslauf des Protagonisten lässt nichts aus, was es an Klischees über Aussiedler gibt. Er deckt parallel dazu auch das Verschulden in der neuen Gesellschaft schonungslos auf, das ihn fast zwingt, diese Klischees erfüllen zu müssen.
Mit dieser Geschichte, die Jahre der Kindheit in Kasachstan umfasst, das jahrelange Einleben in Deutschland und die Gratwanderung zwischen Gefängnis und Integration, das Leben als Gangmitglied in Berlin-Marzahn, Kampfsportler und Weltmeister im Taekwondo und auch das „Happy End“ als Familienvater und erfolgreicher Unternehmer, möchte der Autor ein Beispiel dafür geben, dass ein friedliches Zusammenleben keine Utopie sein muss.
Es ist eine Gelegenheit nachzufragen, wie viel es wert ist, eine Heimat zu haben und diese zu erhalten.

Zum Autor
Lothar Berg wurde 1951 an der Ruhr geboren. Er war in verschiedenen Berufszweigen und in unterschiedlichen sozialen Milieus tätig. Anfang des neuen Jahrtausends schrieb er das Buch "Fenster der Gewalt" und begründete damit auch einen gleichnamigen Verein, der sich für Gewaltprävention bei Jugendlichen stark machte. Seit 2004 hat sich Berg ausschließlich seinem künstlerischen Schaffen verschrieben. Lothar Berg lebt und arbeitet in Berlin. Seine Veröffentlichungen befassen sich zumeist mit Alltagscharakteren, den menschlichen Schicksalen und den Abgründen des menschlichen Daseins. Seine Kurzgeschichten, Romane und Poesie sind ein ständiger Drahtseilakt zwischen Drama und Komödie. Die Werke zeichnen eine authentische Sprache aus, die keinen Zweifel an den Absichten der Protagonisten zulässt.

 

Samstag 28. März 2020 um 19.00 Uhr
 
Das Leben des Alexander "Sascha" D.
MIGRANT ... und nun?
Es liest Autor Lothar Berg
 
ORT: Café Breslau Fuego
Hauptstr. 80A, 12159 Berlin
Eintritt 10,00 
 
18.30 Uhr Einlass
19.00 Uhr "Steve´s Blues MC" live
20.00 Uhr Lesung "Migrant ... und nun?"
 
Vorverkauf: Mix Markt
Jan-Petersen-Str. 18, 12679 Berlin
 
Vorverkauf: Falkenfein Intermarkt
Brunsbüttler Damm 273, 13591 Berlin
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BUCHPREMIEREN!

2. April 2020 um 19.00 Uhr
 
LYRIK im DOPPELPACK!
JOACHIM HILDEBRANDT (Potsdam) stellt seinen neuen Band "Schwalben am Ionischen Meer"
und STEFFEN MERCINIAK (Berlin) "Erzengelgesänge" vor.
 
Moderation: Martin A. Völker (Anthea Verlag)
Eintritt: 5 €
ORT: LESSINGHAUS, Nikolaikirchplatz 7, 10178 Berlin (im Nikolaiviertel)
 

Joachim Hildebrandt
Schwalben am Ionischen Meer
mit Illustrationen von Hans-Christian Tappe (Berlin).
Broschur, 12,5 x 21,0 cm, 70 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-309

Zum Buch
Der Dichter Joachim Hildebrandt lotet mit seinen eindringlichen Gedichten den Resonanzraum der Ostseewellen und heimkehrenden Fischkutter genau so aus wie den von Begegnungen mit dem Individuum, das sich entfalten will. Seine poetischen Landschaften aus lichter Melancholie berichten von Übergängen, von Umformungen, wie wir sie in klaren Momenten erkennen.


Edition LYROPA
Band 2
Steffen Marciniak
Erzengelgesänge
mit 9 Illustrationen von Nguyen Huu Uy
Broschur, 25,00 x 15,00 cm, 32 Seiten, 7,00 €
ISBN 978-3-89998-324-1

Zum Buch
Das neue Buch mit Dichtungen von Steffen Marciniak unter dem Titel „Erzengelgesänge“ verbindet eine lyrische Prosageschichte „Helios oder Die Erfindung der Engel“ mit Gesängen zu den sieben Erzengeln und Luzifer, sowie weitere Engelgedichte. 
Die Helios-Geschichte eröffnet eine ganz andere Sicht auf die Herkunft der Engel, als es das Christentum vermittelte, so wie man sich die Engel heute erklärt. Steffen Marciniak beginnt in seiner bekannten antiken Welt und erzählt von deren Verblassen im Alltag der Menschen. Er nimmt den zu jener Zeit präsentesten Griechengott, den Herrscher der Sonne, dem es ein Anliegen ist, die alte Ordnung in die neue Zeit zu retten. Seine sieben Söhne, die man Heliadai nennt, bestellt er in den Sonnenpalast. Er tüftelt an einem Plan, den neuen auf der Erde angebeteten Gott, von dem sich keiner ein Bild machen kann und soll, ein wenig dieser Macht zu nehmen, indem er ihm sichtbare Geister, die Engel, Ersterschaffene, Erzengel zur Seite stellen will. 

Steffen Marciniak, geboren in Stralsund, seit 1988 in Berlin lebend, Studium der Kulturwissenschaften, Arbeit im Buchhandel, Antiquariat und als Lektor. Seit 2014 erscheinen Novellen zu weniger bekannten griechischen Mythen. Eigenständige Veröffentlichungen im Aphaia Verlag, Berlin: „HYLAS oder Der Triumph der Nymphe“ und „KYPARISSOS oder Die Gabe des Orakels“,  demnächst ein neuer Band: „PHAETHON oder Der Pfad der Sonne“. 


LESUNGEN
mit Reinhard Reichstein, „Das Kaffeehaus. Eine Liebe in Brandenburg"

Mo, 02. 03. 2020,  19.00 Uhr, Bibliothek im Schloss Meyenburg, Schloss 1, 16945 Meyenburg     

Zum Buch
Der Roman beginnt wie eine fatale Wiedergängergeschichte.
Dorothea hat ihren Freund verlassen, aber erst jetzt, als Sylwia sich weigert, an ihre Stelle zu treten, bricht er zusammen. Was tun? In den Clubs der Hauptstadt könnte er wohl eine Zeitlang als Mann ohne Schatten herumabenteuern, nicht so hier draußen, im realen Umland. Der Leser wird Zeuge einer existentiellen Selbstvergewisserung und der Versuche, sich neu im Leben zu verwurzeln.
Die Orte und Personen dieses Lebens sind die gerade vorgefundenen: ein Café an der Endhaltestelle der S-Bahn, die Kellnerin Ariane, ihr Kompagnon Fritz. Sie sind der Ausgangspunkt für Unternehmungen, die bis ins ferne Litauen und Italien führen, aber immer wieder auf die terra incognita Brandenburg zurückkommen und dieses als das historische Schattenreich der Metropole erschließen.
Der Autor, geübt im Lesen von Landschaften, folgt seiner Hauptfigur auf ihren verschlungenen Wegen, auf denen sich die abgerissenen Fäden der Seele in neuen Beziehungen verknüpfen. Die individuelle Geschichte weitet sich und tritt in Verbindung mit einem Kunstprojekt, das unter dem Namen „66-Seen-Theater“ die historischen Kontexte und Verwerfungen offenlegt, die der oberflächliche Eindruck von einer reizvollen, wie im Dornröschenschlaf um die Großstadt herumliegenden Natur verschweigt.
Das von Willibald Alexis und Theodor Fontane geschaffene Bild einer literarischen Landschaft wird dabei ebenso bekräftigt, wie auf seine Nebenwirkungen Verklärung und Nostalgie hingewiesen wird.
Die Spielszenen und historischen Vorgaben sind jedoch das eine, das andere und entscheidende sind die gegenwärtigen Verwicklungen der Beteiligten abseits der Theaterbühne.


 

Unsere Lesungen im Lessing-Salon ...

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