Vorankündigungen

Belletristik


Magdalena Binder

Unter den Akazien
Banater Familienchronik
Roman
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 500 Seiten, 22,90 €
ISBN 978-3-89998-378-4
Erscheint im 3. Quartal 2021

Marianne Pfaffenrad, die ältere Tochter des Wagenbauer Georg Pfaffenrad, Nachkomme eines Elsässer Auswanderer Stammes aus dem Jahre 1772, lernte beim Tanz Georg Renault , Schlosser aus Deutsch-Sanktpeter, kennen und heiratete ihn. Ihr neues Leben schenkte ihr glückliche Tage, doch irgendwann stellte der 1. Weltkrieg sie auf eine lebenslange Prüfung: Georg muss in den Krieg und lässt sie mit vier Kinder ihrem Schicksal allein. Wird er wieder kommen? Kann Marianne die große Familie erhalten?



Pavol Rankov
In unmittelbarer Nähe
Erzählungen
Übersetzung aus dem Slovakischen von Roland Schmieger
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 180 Seiten, 16,90 €
ISBN 978-3-89998-376-0
Erscheint im 3. Quartal 2021

Pavol Rankov (*16.09.1964) debütierte im Jahr 1995 mit dem Erzählband In zeitlichem Abstand, für den er den Ivan-Krasek-Preis erhielt. Seine zweite Sammlung Wir und sie / sie und wir erschien 2001. Übersetzungen von Erzählungen aus diesen Büchern sind in Anthologien und Zeitschriften in Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Polen, Österreich, Rumänien, Schweden und Italien erschienen. 1997 erhielt er den europäischen Literaturpreis Premio Jean Monnet.

2008 gab Rankov mit Es geschah am ersten September (oder ein andermal) sein Debüt als Romanautor, 2011 folgte der Roman Mütter, 2013 der Erzählband Auf der anderen Seite, 2017 der Roman Orte, die nicht auf der Karte stehen und 2018 der Roman Die Legende von der Zunge.



Daniela Bode-Jarsumbeck
Rosane Kraniche
Ein Kriminalroman aus dem Eichsfeld
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 388 Seiten, € 19,90
ISBN 978-3-89998-377-7
Erscheint im 3. Quartal 2021

Ein Sommermorgen im Eichsfeld: auf einem Hof wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Wie nur konnte eine solche Tat geschehen? Kommissar Wagner und seine Assistentin Rittmeier von der Kriminalpolizei Duderstadt versuchen dem Geschehen auf die Spur zu kommen. Es stellt sich dabei heraus, dass sie sich auf eine Zeitreise bis weit in die Vergangenheit begeben müssen, um einem seit Langem in der verschwiegenen Dorfgemeinschaft schwelenden Zerwürfnis auf die Spur zu kommen. Derweil schlägt der Mörder erneut zu …
In der von Rapsfeldern und Pferdekoppeln geprägten Landschaft der Rosanen Kraniche werden Themen wie der Umgang mit persönlicher Schuld und vermeintlich gerechter Rache ebenso verhandelt wie die Sehnsucht nach einem Ankommen im eigenen Leben.

Zur Autorin Daniela Bode-Jarsumbeck
Die aus dem Eichsfeld stammende Autorin ist promovierte Slavistin, Osteuropahistorikerin und Germanistin. Nach längeren Auslandsaufenthalten in England, Frankreich, Polen und Russland hat es sie nach Süddeutschland gezogen. Dort lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern.


Herwart Pittack (Hg.)
Plattdeutsches Lesebuch
Schmökern un Schnöckern
Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, ca. 186 Seiten, 16,90 €
ISBN 978-3-89998-364-7
Erscheint im 3. Quartal 2021.


Sachbücher

BERLIN
Stadt der Erinnerungen

Reiseführer
Herausgegeben von Maria Czaputowicz, Urszula Cyrynger und Joanna Marszałek
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 280 Seiten, m. 42 teilw. farbigen Abbildungen, 14,90 €
ISBN 978-3-943583-66-3

Zum Buch
Woran erinnert sich die Stadt Berlin?
Woran kann es sich nicht erinnern?
Was würde es lieber vergessen?
Dieser Stadtführer bietet Antworten zu diesen Fragen. Junge polnische Historiker, Soziologen und Kulturwissenschaftler haben sich mit der kollektiven Erinnerung im Stadtraum Berlins befasst und einen außergewöhnlichen Stadtführer verfasst. Sie führen uns durch Berlin und bringen uns nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bedeutung der wichtigsten Gedenkorte Berlins näher.
„Berlin. Stadt der Erinnerung“ beinhaltet 20 Artikel, die nicht nur die bekanntesten, sondern auch die weniger in der öffentlichen Wahrnehmung stehenden Orten den Spuren der beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Das Buch erklärt das Phänomen der komplizierten stadtmorphologischen Struktur Berlins, indem es in den Kontext des kollektiven Gedächtnisses und der Geschichtspolitik im heutigen Deutschland dargestellt wird.


Lyrik


Ursula Schöbe

Schickalhaftes
Meine Gedichte
Gebunden, 12,5 x 21,0 cm, 62 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3-89998-369-2
Erscheint im 3. Quartal 2021

Es begann damit, dass mich eine Mitgefangene bat, doch für sie ein Gedicht zu schreiben. Ich kannte sie nur drei Wochen, aber sie hatte mir – wie es in der Zelle immer ist – alles erzählt von sich, sich mir offenbart!
Ich versuchte, ihre Gefühle in Worten auszudrücken. Von da an, vielleicht ein paar Wochen später, fing ich an, auch meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben.



Christian Dörr

Buddha in Nachbars Garten
Gedichte
Broschur, 12,5 x 21,0 cm, ca. 74 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-375-3
Erscheint im 3. Quartal 2021

Ich kann ihn nicht mehr ab
diesen adipösen Liebling der Massen
diesen billigen Schmuck-Eremiten
im Bambuswäldchen
diese blöde grinsende Birne
auf gerecheltem Kies
diesen Orang Ytong der Gewerbegebiete
und Baumärkte

Mein Vorschlag zur Güte

Still und unerkannt wie das Christkind
durch sämtliche Vorgärten streifen
Stadtteil um Stadtteil Statue um Statue

Buddha Om Buddha

mit nem Vorschlaghammer
die Fresse polieren


Biografien

Nikolaus Markiewitz
Der weite Weg
Leben und Schatten meines Vaters - vom Armeeoffizier zum Priester in den Wirren Zeiten Osteuropas
Gebunden, 18 x 25 cm, ca. 460 Seiten, mit ca. 80 Abbildungen, 29,90 €
ISBN 978-3-89998-270-1
Erscheint im 3. Quartal 2021.


edition #tf19

FONTANE - 200 JAHRE

Zum Jubiläumsjahr von Theodor Fontane (1819-1898) werden wir einige Bücher vorbereiten.

Herausgegeben von Martin A. Völker

„In dem Gebiete der poetischen Erzählung verdient Theodor Fontane rühmende Erwähnung, dessen Gedicht Von der schönen Rosamunde (Dessau 1850) in ebenso anmuthiger wie gewandter Form leichte Versguirlanden um die tragische Geschichte schlingt. Das ist ein lustiges poetisches Schlittschuhlaufen auf glatter Eisfläche, nichts Holpriges, freilich auch keine Überfracht an Gedanken.“
Rudolf Gottschall

„Um als Lyriker der Liebe produktiv zu sein, war Theodor Fontane, banal ausgedrückt, zu monogam veranlagt.“
Paul von Szczepanski


Theodor Fontane
Archibald Bell the Cat
Schottische Reisebilder

Broschur, 12,5 x 19,0 cm, ca. 242 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-274-9


Edition Lessinghaus

hrsg. von Martin A. Völker

Zur Edition
Wie kein anderer Name steht der Name Lessings in Berlin für eine Kunstaffinität, eine Bildungs- und Humanitätstradition, die über das 18. ins 21. Jahrhundert reicht. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) weilte während seines letzten Aufenthalts in Berlin 1765 bis 1767 im Haus Am Königsgraben 10. Es gehörte dem Kupferstecher und Verleger Johann David Schleuen (1711–1771) und befand sich bis zum Abriss am 3. Oktober 1910 in der Nähe des Bahnhofs Alexanderplatz. Anfang 1908 wurde dort das Lessing-Museum eingerichtet, welches wenige Tage nach dem Abriss des Gebäudes im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 wiedereröffnet wurde. Mit dem Lessing-Museum waren auch verbunden die Lessing-Gesellschaft und die berühmte Lessing-Hochschule, die bis zu ihrer Gleichschaltung und Zerschlagung während der NS-Zeit tausende Berliner Hörer verzeichnen konnte.
Der Anthea Verlag unterhält eine Dependance in dem heutigen Lessinghaus, einem mit einer Lessing-Gedenktafel versehenen Nachbau im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 7. Dieser Ort ist ebenso geschichtsträchtig: zwischen 1752 und 1755, während seines zweiten Aufenthalts, wohnte Lessing beengt im 2. Stock des alten Fachwerkbaus Nikolaikirchplatz 10, von wo aus er mit seinen Freunden Moses Mendelssohn (1729–1786) und Friedrich Nicolai (1733–1811) verkehrte.
Die Edition Lessinghaus pflegt die Traditionslinien und das Erbe Lessings in Berlin.

Zum Herausgeber der Edition
Martin A. Völker, geboren 1972 in Berlin. Dr. phil., Kulturwissenschaftler und Ästhetiker. Nach langjähriger Lehrstuhlassistenz am Seminar für Ästhetik der Berliner Humboldt-Universität arbeitet er heute als Publizist und Lektor, Dozent und Sciencecoach. Seit 2016 wirkt er als Gastprofessor für Germanistik an der Universität Stettin. Völker schreibt Essays zu vergessenen Autorinnen und Autoren der Literaturgeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, deren Werke er neu herausgibt, daneben Lyrik und Kurzprosa. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Internationalen PEN-Club sowie in der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ (Hansestadt Minden). Zuletzt erschienen als Editionen mit Völkers Essays: Katarina Botsky: In den Finsternissen (2012); Katarina Botsky: Krähendämmerung (2014); Peter Baum: Im alten Schloß (2015); Gerhard von Amyntor: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus (2016).

 

Band 3
Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
Gebunden, 12,0 x 19,0 cm, ca. 210 Seiten, 3 Illustrationen von Franz Peters, 16,90 €
ISBN 978-3-943583-67-0
Erscheint im 3. Quartal 2021.


edition Europa 2go

hrsg. von Martin A. Völker

https://sharingheritage.de/projekte/buchreihe-europa-2go

Zur Edition
Der Anthea Verlag nahm das von der Europäischen Kommission ausgerufene Europäische Kulturerbejahr 2018 zum Anlass, eine neue Reihe zu beginnen: In der Reihe Europa 2go [sprich: Europa-to-go] werden kürzere Texte zu Ländern und einzelnen Städten Europas sowie schriftstellerische Extrakte zu europäischen Werten und zum geistigen Kulturerbe veröffentlicht. Die Reihe gewährt Einblicke in das europäische Denken, Dichten und Reisen.Eine Vielzahl von Autoren wurden nach vielen Jahrzehnten wiederentdeckt, die ohne Zweifel zur zur literarischen Schatzkammer Europas gehören.

Gemäß des Länderschwerpunkts der Leipziger Buchmesse 2018 behandelten die ersten drei Bände dieser Reihe das Land Rumänien: Im ersten Band wird ein stimmungsvoller Bericht wiedergegeben, der im Jahr 1882 als Bilder aus Rumänien erstmals erschien. Die heute unbekannte Autorin Adelheid Bandau beschreibt die Stadt Bukarest, das bunte Treiben des Jahrmarkts, die religiösen Orte und Feste, die Riten und Untiefen des Alltags. Sie endet mit der feierlichen Königskrönung des rumänischen Herrscherpaares im Mai 1881. Der zweite Band der Reihe enthält Erinnerungen und Essays der rumänischen Königin Elisabeth zu Wied (1843–1916), die unter dem Pseudonym Carmen Sylva vor allem Gedichte, aber auch Prosatexte und Dramatisches schrieb und in ihrer Zeit als bedeutende Schriftstellerin gefeiert wurde. „Von jedem Buche“, bemerkt sie 1907, „behält man meistens einen Satz“, und die vorliegende Zusammenstellung ist eine wahre Schatzkammer solcher Sätze der Lebenskunst, der Weisheit und inneren Einkehr, der schmerzhaften Krisen und der Hoffnung. Der dritte Band der Reihe Europa 2go versammelt Texte des 1889 verstorbenen rumänischen National- und Meisterdichters Mihai Eminescu. In besonderer Ausdeutung begegnet dem Leser die von deutschen Schriftstellern vorgeprägte Romantik: die Blaue Blume, die Naturbegeisterung sowie die enttäuschte Liebe und das Leiden am Leben. Die nihilistische Tendenz bei Eminescu, die das Grundgefühl der Moderne ausmacht, ist immer poetisch-schön.

Alle Bände sind mit einem Nachwort versehen, das die wesentlichen Informationen zu den Autoren, den ausgewählten Texten und ihren Kontexten prägnant wie essayistisch aufbereitet.

Diese Reihe wird mit Autoren aus Ost- und Westeuropa fortgesetzt.


Edition Berliner Leben

 


Kunst

 


Russischsprachige Literatur

 


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