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Belletristik

Lutz Saltner
Kleine Leute - Grosse Leute
Erzählung
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 134 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-89998-294-7
Erscheint im II. Quartal 2019.

Zum Buch:
Der Autor nimmt uns mit auf eine Zeitreise - und die beginnt mit seiner Kindheit, zeigt episodenhafte Alltagsgeschichten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie handeln von persönlichen Erlebnissen in einem "untergegegangenen Land", spielen im Nachkriegsmilieu in Westdeutschland und in der DDR.
In vielen Geschichten wird sich der Leser, soweit er diese Zeit miterlebt hat, wiederfinden.
Für andere Leser wird sich der Schleier, der sich bereits über die letzten 80 Jahre zu legen beginnt, gelüftet - um auf unterhaltsame Weise zu zeigen, wie es war ...


Griet Marden
Der betörende Schmerz der Sehnsucht
Roman
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 186 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3-89998-297-8
Erscheint im III. Quartal 2019


Juliana Gumprecht
Märchen aus Omas Truhe
Eine Sammlung albanischer Volksmärchen
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 152 Seiten, mit 24 Illustrationen, 12,90 €
ISBN 978-3-943583-61-8
Erscheint im Mai 2019.

Zum Buch:
Lesen wir die Märchen fremder Völker, dann lernen wir nicht nur die Sagen und Mythen anderer Kulturen kennen. Der Leser dringt ebenso in die Gedanken- und Vorstellungswelt derer ein, welche mit diesen Märchen aufgewachsen sind. Demnach erlaubt uns die Lektüre von sagenhaften Erzählungen anderer Nationen und Ethnien, die Gepflogenheiten und Mentalitäten anderer Menschen besser zu verstehen.                                    
Die eingängige Auseinandersetzung mit Märchen, welche uns zunächst fremdartig erscheinen, weckt somit das Interesse daran, andere Kulturen besser zu verstehen. Und sie vermögen darüber hinaus einen stillen Beitrag zur Völkerverständigung und dem damit verbundenen Kulturaustausch zu leisten.


Ira Loh
Auf doppeltem Boden
Roman
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 448 Seiten, 19,90 €
ISBN 978-3-89998-295-4
Erscheint im Juni 2019.

Zum Buch:
Ein Badeunfall im Spätsommer führt Katharina und Jens zusammen – und mit ihnen auch ihre polnischen und deutschen Familiengeschichten. Ein Paar voller Gegensätze, das sich zu Beginn gut ergänzt. Als den beiden im Urlaub ein schutzbedürftiger Hund zuläuft, gibt Katharina ihm einen polnischen Namen ... Eine Liebesgeschichte zwischen den Enkeln ehemaliger Feinde, die auch das geschichtliche Verhältnis zwischen Deutschland und Polen in den Blick nimmt.

Zur Autorin:
Ira Loh (geb. 1966) studierte in Tübingen Theologie und Psychologie.   
Sie arbeitet heute in München als Psychotherapeutin. Das vorliegende Buch ist Loh’s Debütroman.


Luboš Jurik
Dubschek's kurzer Frühling
Übersetzt aus dem Slowakischen von Simon und Eva Gruber.
Mit einem Vorwort von Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
Roman, Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 600 Seiten, 19,90 €
ISBN 978-3-89998-301-2
Erscheint im Juli 2019.

Eine Rezension zum Buch aus der Slowakei
Dubček und seine Geschichte

Anton Hykisch
http://www.noveslovo.sk/c/Dubcek_a_jeho_pribeh

"Alexander Dubček ist zweifellos der berühmteste Slowake. Er ist untrennbar mit dem historischen Jahr 1968 verknüpft, das nicht nur unsere Geschichte, sondern die Geschichte Europas beeinflusst hat.
Für meine Generation sind die Ereignisse der Jahre 1968 – 1969 nicht bloß Geschichte, sondern Teil unseres persönlichen Lebens. Ich selbst habe versucht, diese Zeit in einem autobiographischen Roman zu beschreiben.
Der Prosaschriftsteller Ľuboš Jurík hat sich nun der nicht einfachen Aufgabe gestellt, die Lebensgeschichte des Politikers Dubček, der ja ursprünglich genau dem Klischee des eingefleischten kommunistischen Funktionärs entsprach, in ein Buch zu gießen. Jurík wählt dafür das literarische Genre des politischen Romans, in dem sich die Beschreibung der Fakten mit literarischer Fiktion überschneidet. Er konzipierte den Roman als Dubčeks Erzählung in der ersten Person. Dubčeks Dialogpartner ist der Arzt im Krankenhaus, in dem sich der Politiker nach seinem schweren Autounfall befindet. Dieser Arzt setzt Dubčeks Meinungen seine eigene Stimme entgegen.
Zweite Gesprächspartnerin ist eine Krankenschwester, die für die jüngere Generation steht. Sie weiß vom Jahr 1968 fast nichts und hat zu Dubčeks Wirken keinerlei Beziehung.
Dubčeks Geschichte, mit dem Schlüsseljahr 1968, steckt voller Paradoxien und Widersprüche. Wie konnte aus dem professionellen kommunistischen Funktionär, geschult in der UdSSR, ein Verfechter der Demokratisierung und ein Symbol für den gesamtgesellschaftlichen Widerstand gegen das Diktat Moskaus werden? Wie konnte im Sommer 1968 dieser kommunistische Apparatschik die tschechische und slowakische Nation um sich einen, sodass ihn ein Teil der Kommunisten hasste und Millionen Nichtkommunisten unterstützten?
Dubčeks Aufstieg wies Züge auf, die sich von den Ereignissen in den anderen Satellitenstaaten (Ugarn 1956, Polen 1981) unterscheiden. Er wollte auf unblutigem Weg durch schrittweise Transformation Veränderungen von oben erreichen. Sicher spielten dabei auch die historischen Traditionen eine Rolle. Denn „von oben“ kamen auch die Reformen Maria Theresias und Josefs II.
Jurík beschreibt detailgenau den Machtkampf, den Dubček und seine Leute an zwei Fronten führen mussten. Zum einen im Inneren der Partei, zum anderen mit der Moskauer Zentrale. Der Schatten des bewaffneten Einmarsches hing von Anfang an über Dubčeks friedlicher und etwas naiver Vorstellung vom „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Bis heute drängen sich Fragen auf, ob man den Einmarsch hätte vermeiden oder wenigstens hinauszögern können, welche Rolle einige unüberlegte Aktionen der tschechischen liberalen Elite spielten usw. Jurík hat diese Ereignisse genau erfasst.

Das Buch ist auch eine Chronik des Scheiterns, das sowohl auf den äußeren Druck als auf persönliche Eigenschaften zurückzuführen war. Wir lesen auch von Dubčeks nichtöffentlichen Protestversuchen, von den Gründen, warum er die Charta 77 nicht unterschrieb hat, und wie sein Leben im Visier der Geheimpolizei aussah. Der letzte Teil des Buchs handelt von Dubčeks Comeback nach dem November 1989, von seiner eigenartigen Beziehung zu Václav Havel, der Wiederbelebung der Sozialdemokratie und den triumphalen Auslandsreisen. Es ist auch ein Dokument der Ratlosigkeit, wenn der Kapitalismus alles niederwalzt und die Vision eines „dritten Weges“ in weite Ferne rückt. Für viele in der Slowakei bleibt bis heute unbegreiflich, warum Dubček sich so ablehnend zur Unabhängigkeit der Slowakei stellte.

Auf kluge Weise vermittelt das Buch Dubčeks zeitlose Charaktervorzüge, vor allem seine Menschenfreundlichkeit. Er war human, warm, glaubte an das Gute im Menschen. Das erhebt ihn über seine Fehler und sein Versagen.
Juríks politischer Roman füllt eine Leerstelle, die professionelle Historiker schon längst hätten beseitigen sollen. Wie wir schon bei anderen Anlässen gesehen haben, fehlen uns leider Bücher, die sich auf vielschichtige Weise mit den zentralen Personen unserer Geschichte auseinandersetzen – ganz anders als in Ungarn, Tschechien, Polen. Daher fällt es den slowakischen Schriftstellern zu, die Lücken zu füllen, die unsere Wissenschaft, von den Massenmedien ganz zu schweigen, auch im letzten Vierteljahrhundert nicht zu schließen wusste. In diesem Sinn ist Juríks Roman sehr verdienstvoll und inspirierend.
Er verdient die Aufmerksamkeit der Leser."


Sachbuch

Alexander Glück
"Lob dem Risiko"
Praxisbuch für freien Journalismus
Broschur, 12,5 x 19 cm, ca. 272 Seiten, 12,90 €
ISBN 978-3-89998-285-5
Erscheint im Mai 2019.

Zum Buch:
Dieses Buch ist anders als alle Journalistik-Lehrbücher, die Sie jemals in der Hand hatten! Denn es vermittelt neben wichtigem Basiswissen vor allem die teilweise erschütternden Erfahrungen eines vielseitigen Journalisten, der in zwanzig Jahren in über 270 verschiedenen Print-Titeln publiziert hat, von der “Lisa” bis zur “Neuen Zürcher Zeitung”, von renommierten Branchenfachzeitschriften bis zum kleinen Ein-Mann-Magazin. Alexander Glück arbeitete in Buchverlagen und Zeitschriftenredaktionen und kennt Presse- und Werbeagenturen von innen.
Sein Fazit: Dieser Beruf kann wundervoll sein, aber immer wieder bekommt man es mit skurrilen Auftraggebern und Kollegen zu tun. Oft kan man auf sie eingehen, manchmal braucht es Rechtsmittel. Wer dabei nicht psychologisch denkt, geht unter. Freier Journalismus ist ein knallhartes Geschäft, in dem Loyalität selten ist. Die Innenansicht einer rücksichtslosen Branche, in der jeder sehen muß, wo er bleibt. Dieses Buch liefert Ihnen Erfahrungen und Hinweise, die von Anfang an Ihr berufliches Überleben sichern.

Zum Autor:
Alexander Glück wurde 1969 in Usingen (Hessen) geboren und wuchs in Wiesbaden auf. Studium der Fächer Buchwesen, Deutsche Volkskunde und Politikwissenschaft in Mainz. Ab 1996 freier Autor für Zeitschriften und Zeitungen sowie Sachbuchautor in Wien, seit 2003 in Niederösterreich. Verheiratet, ein Sohn.
https://glueckpresse.wordpress.com, https://glueckbuchautor.wordpress.com


BERLIN
Stadt der Erinnerungen

Reiseführer
Herausgegeben von Maria Czaputowicz, Urszula Cyrynger und Joanna Marszałek
Broschur, 12,0 x 21,0 cm, 280 Seiten, m. 42 teilw. farbigen Abbildungen, 14,90 €
ISBN 978-3-943583-66-3
Erscheint im I. Quartal 2019.

Zum Buch:
Woran erinnert sich die Stadt Berlin?
Woran kann es sich nicht erinnern?
Was würde es lieber vergessen?
Dieser Stadtführer bietet Antworten zu diesen Fragen. Junge polnische Historiker, Soziologen und Kulturwissenschaftler haben sich mit der kollektiven Erinnerung im Stadtraum Berlins befasst und einen außergewöhnlichen Stadtführer verfasst. Sie führen uns durch Berlin und bringen uns nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bedeutung der wichtigsten Gedenkorte Berlins näher.
„Berlin. Stadt der Erinnerung“ beinhaltet 20 Artikel, die nicht nur die bekanntesten, sondern auch die weniger in der öffentlichen Wahrnehmung stehenden Orten den Spuren der beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts gewidmet sind. Das Buch erklärt das Phänomen der komplizierten stadtmorphologischen Struktur Berlins, indem es in den Kontext des kollektiven Gedächtnisses und der Geschichtspolitik im heutigen Deutschland dargestellt wird.


Lyrik

 


Biografien

Nikolaus Markiewitz
Der weite Weg
Leben und Schatten meines Vaters - vom Armeeoffizier zum Priester in den Wirren Zeiten Osteuropas
Gebunden, 18 x 25 cm, ca. 460 Seiten, mit ca. 80 Abbildungen, 29,90 €
ISBN  978-3-89998-270-1
Erscheint im II. Quartal 2019


edition F

FONTANE - 200 JAHRE

Zum Jubiläumsjahr von Theodor Fontane (1819-1898) werden wir einige Bücher vorbereiten.

Herausgegeben von Martin A. Völker

 

Theodor Fontane
Archibald Bell the Cat 
Schottische Reisebilder

Broschur, 12,0 x 19,0 cm, ca. 102 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-274-9
Erscheint im I. Quartal 2019.

 

Theodor Fontane
Von der schönen Rosamunde
Gedichte
Broschur, 12,0 x 19,0 cm, ca. 114 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-275-6
Erscheint im II. Quartal 2019.

 

Theodor Fontane
Moderne Dämonologie
Broschur, 12,0 x 19,0 cm, ca. 122 Seiten, 7,90 €
ISBN 978-3-89998-276-3
Erscheint im IV. Quartal 2019.

 

Theodor Fontane
Tod am Schipkapass
Literarische Sedimente, mit einem Vorwort von Kurt Tucholsky.
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, ca. 232 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3-89998-277-0
Erscheint im III. Quartal 2019.


Historische Raritäten
EDITION RARA AVIS

hrsg. von Martin A. Völker

 

 


Edition Lessinghaus

hrsg. von Martin A. Völker

Zur Edition
Wie kein anderer Name steht der Name Lessings in Berlin für eine Kunstaffinität, eine Bildungs- und Humanitätstradition, die über das 18. ins 21. Jahrhundert reicht. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) weilte während seines letzten Aufenthalts in Berlin 1765 bis 1767 im Haus Am Königsgraben 10. Es gehörte dem Kupferstecher und Verleger Johann David Schleuen (1711–1771) und befand sich bis zum Abriss am 3. Oktober 1910 in der Nähe des Bahnhofs Alexanderplatz. Anfang 1908 wurde dort das Lessing-Museum eingerichtet, welches wenige Tage nach dem Abriss des Gebäudes im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 wiedereröffnet wurde. Mit dem Lessing-Museum waren auch verbunden die Lessing-Gesellschaft und die berühmte Lessing-Hochschule, die bis zu ihrer Gleichschaltung und Zerschlagung während der NS-Zeit tausende Berliner Hörer verzeichnen konnte.
Der Anthea Verlag unterhält eine Dependance in dem heutigen Lessinghaus, einem mit einer Lessing-Gedenktafel versehenen Nachbau im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 7. Dieser Ort ist ebenso geschichtsträchtig: zwischen 1752 und 1755, während seines zweiten Aufenthalts, wohnte Lessing beengt im 2. Stock des alten Fachwerkbaus Nikolaikirchplatz 10, von wo aus er mit seinen Freunden Moses Mendelssohn (1729–1786) und Friedrich Nicolai (1733–1811) verkehrte.
Die Edition Lessinghaus pflegt die Traditionslinien und das Erbe Lessings in Berlin.

Zum Herausgeber der Edition
Martin A. Völker, geboren 1972 in Berlin. Dr. phil., Kulturwissenschaftler und Ästhetiker. Nach langjähriger Lehrstuhlassistenz am Seminar für Ästhetik der Berliner Humboldt-Universität arbeitet er heute als Publizist und Lektor, Dozent und Sciencecoach. Seit 2016 wirkt er als Gastprofessor für Germanistik an der Universität Stettin. Völker schreibt Essays zu vergessenen Autorinnen und Autoren der Literaturgeschichte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, deren Werke er neu herausgibt, daneben Lyrik und Kurzprosa. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland, im Internationalen PEN-Club sowie in der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ (Hansestadt Minden). Zuletzt erschienen als Editionen mit Völkers Essays: Katarina Botsky: In den Finsternissen (2012); Katarina Botsky: Krähendämmerung (2014); Peter Baum: Im alten Schloß (2015); Gerhard von Amyntor: Eine moderne Abendgesellschaft. Plauderei über Antisemitismus (2016).

 

Band 3
Gotthold Ephraim Lessing
Nathan der Weise
Gebunden, 12,0 x 19,0 cm,  ca. 210 Seiten, 3 Illustrationen von Franz Peters, 16,90 €
ISBN 978-3-943583-67-0
Erscheint im II. Quartal 2019.


edition Europa 2go

hrsg. von Martin A. Völker

https://sharingheritage.de/projekte/buchreihe-europa-2go

Zur Edition
Der Anthea Verlag nimmt das von der Europäischen Kommission ausgerufene Europäische Kulturerbejahr 2018 zum Anlass, eine neue Reihe zu beginnen: In der Reihe Europa 2go [sprich: Europa-to-go] werden kürzere Texte zu Ländern und einzelnen Städten Europas sowie schriftstellerische Extrakte zu europäischen Werten und zum geistigen Kulturerbe veröffentlicht. Die Reihe gewährt Einblicke in das europäische Denken, Dichten und Reisen.Eine Vielzahl von Autoren wurden nach vielen Jahrzehnten wiederntdeckt, die ohne Zweifel zur zur literarischen Schatzkammer Europas gehören.

Gemäß des Länderschwerpunkts der Leipziger Buchmesse 2018 behandeln die ersten drei Bände dieser Reihe das Land Rumänien: Im ersten Band wird ein stimmungsvoller Bericht wiedergegeben, der im Jahr 1882 als Bilder aus Rumänien erstmals erschien. Die heute unbekannte Autorin Adelheid Bandau beschreibt die Stadt Bukarest, das bunte Treiben des Jahrmarkts, die religiösen Orte und Feste, die Riten und Untiefen des Alltags. Sie endet mit der feierlichen Königskrönung des rumänischen Herrscherpaares im Mai 1881. Der zweite Band der Reihe enthält Erinnerungen und Essays der rumänischen Königin Elisabeth zu Wied (1843–1916), die unter dem Pseudonym Carmen Sylva vor allem Gedichte, aber auch Prosatexte und Dramatisches schrieb und in ihrer Zeit als bedeutende Schriftstellerin gefeiert wurde. „Von jedem Buche“, bemerkt sie 1907, „behält man meistens einen Satz“, und die vorliegende Zusammenstellung ist eine wahre Schatzkammer solcher Sätze der Lebenskunst, der Weisheit und inneren Einkehr, der schmerzhaften Krisen und der Hoffnung. Der dritte Band der Reihe Europa 2go versammelt Texte des 1889 verstorbenen rumänischen National- und Meisterdichters Mihai Eminescu. In besonderer Ausdeutung begegnet dem Leser die von deutschen Schriftstellern vorgeprägte Romantik: die Blaue Blume, die Naturbegeisterung sowie die enttäuschte Liebe und das Leiden am Leben. Die nihilistische Tendenz bei Eminescu, die das Grundgefühl der Moderne ausmacht, ist immer poetisch-schön.

Alle Bände sind mit einem Nachwort versehen, das die wesentlichen Informationen zu den Autoren, den ausgewählten Texten und ihren Kontexten prägnant wie essayistisch aufbereitet.

Diese Reihe wird mit Autoren aus Ost- und Westeuropa fortgesetzt.


Edition Berliner Leben

Hans Hyan
Jesellschaftspiele
Berliner Erlebnisse
Broschur, 12,5 x 19,0 cm, ca. 180 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-293-0
Erscheint im IV. Quartal 2019.


Kinderbücher

 


Kunst

 


Russischsprachige Literatur

Belletristik

 

Lyrik