Unser Autor Karl Rodenberg
liest aus seinem neuen Buch
"Knapp am Paradies vorbei".

Eine Kindheit und Jugend in Berlin-Kreuzberg der fuffziger und sechziger Jahre
"Knapp am Paradies vorbei" von Karl Rodenberg ist eine Erinnerung an die Jugend in Berlin Kreuzberg der 50er und 60er Jahre. Berlins Hinterhöfe sind dafür bekannt, dass hier Leben stattfindet. Hier springen Kinder umher, hier verabreden sich Freunde, hier trifft man Nachbarn. Es geht um Familie, das Leben und die Nachkriegszeit aus Sicht eines Jugendlichen. Knapp am Paradies vorbei - das ist unter anderem das Leben in der Familie und die urbane Realität nach dem Krieg zwischen Trümmern und Spielplätzen.
Der Abend wird begleitet von Christian Rodenberg am Saxophon. |
Wann: 16.02.2025, 16 Uhr,
Wo: KunstRaum Künstlerkolonie, Breitenbachplatz 1, 14195 Berlin
https://maps.app.goo.gl/7gRUoMDp8bj8Top57
10 Kommentare
Spontan- ein „Lehrbuch“ für alle Helikoptereltern. Die bildhafte Sprache nimmt den Zuhörer mit in das Nachkriegsberlin der Fünfziger Jahre. Der Zuhörer ist mittendrin in dem Geschehen. Der Protagonist Tim offenbart seine Erfahrungswelt in Kindheit und Jugend, nicht fremdbestimmt, behütet und zerbrechlich zugleich, aber immer voller Abenteuer und realer Freundschaften und Chancen.
Die Lesung des Buches von Karl Rodenberg, Knapp am Paradies vorbei, am 16.Feb. 2025, in KunstRaum der Künstlerkolonie- Zehlendorf begann mit einer kleinen Verwöhnung, von Wein, Kaffee, Wasser und einiges mehr für die ZuhörerInnen, er umarmte uns FreundInnen, mit seiner
Frau, ganz vorne. Der Christian Rodenberg begleitete die Lesung mit Saxopohon. Alleine der Titel hat mich fasziniert und zeigte seinen feinen Humor und seine Fähigkeit die kleinsten Dingen und Momente des Lebens wahrnehmen und schätzen zu können. Sein Buch erzählt von einer schönen Kindheit in schweren Zeiten Deutschlands, in Berlin Kreuzberg und es wird berlinert humorvoll an mehreren Passagen, überraschend, was alte Erinnerungen von den Siebzigern Jahren triggert. Auch hier in diesem Buch folgt man seiner achtsamen Wahrnehmung für Mensch, Umfeld, Natur, Kunst und Kultur. Das politische Geschehen lässt er nicht weg. Das bunte Zusammenleben der Nachbarschaft, Kleinen Wohnräumen, Schulen, Spielplätzen, Ruinen und grünen Flächen und Kirchturmen nimmt er aufs Korn, und stellt bildhaft eine tolle Kinder- und Jugend- Truppe dar, in der Er im Zentrum steht, er emotional feiner, selbstbewusster Junge, der von der Liebe der Mutter durchströmt, nahe zum Bruder Bernt agiert, und wenn es sein muss, sein von Schmutz beflecktes Gesicht von der Mama mit ihrer Spucke, köstlich, reinigen lässt. Und heute sitzt er so fröhlich, zugewandt und achtsam an dem kleinen Tisch und ließt uns mehreren Teilen des Buches, vergnügt. In dem kleinen, gutbesuchten Raum ertönte oft das Gelächter der ZuhörerInnen, mit ihm und die warme Atmosphäre spendete uns allen ein gutes Gemüt! Aller Achtung, Karl! Weiterhin viel Erfolg Dir! Shohre/ Umarmung! Und vielen Dank an Christian Rodenberg, für seine Musikalische Darbietung!
Für mich, die ich 1930 gboren bin und diese Zeitspanne bewusst erlebt habe, war es ein gr0ßes Lesevergnügen, das Buch zu lesen.Absolut geschichtstreu, sehr bildhaft geschrieben, berührte mich besonders die Entwicklung des Jungen Tim. In einer Zeit, in der mit wenigen materiellen Gütern leben schön gestaltet wurde, mühten sich Eltern, Vorbilder zu sein. Die Sehnsucht nach Natur und die liebevolle Beobachtung der Menschen sind für mich der Faden, der sich durch das Buch zieht.-
Allen, die Menschen lieben, die Berlin verbunden sind und Kreuzberg einen Platz in ihrem Herzengeben empfehle
Für mich Jahrgang 1930 war es ein großes Lesevergnügen.Da wurden meine Erinnerungen an eine Zeit, in der mit wenigen materiellen Mitteln Leben gestaltet wurde. Eltern gaben ihren Kindern Geborgenheit. Sie waren Vorbild. Bildhaft und geschichtstreu beschrieb der Autor den Mauerbau und unterschiedliche Leben in Ost- und Westberlin. Wer Menschen liebt, berlinverbunden ist, Freude an Kindern und deren Entwicklung hat, sollte dieses gute Buch lesen. Ich empfehle es aus vollstem Herzen. Margrit Korge
Ein ruhiger, ein entspannter Abend mit Karl Rodenberg. Der Autor nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in seine ganz persönliche Vergangenheit.
In kurze, lebendige Episoden gekleidet sowie der Fähigkeit mit einfachen Worten große Gefühle zu transportieren, sind die Erinnerung von Melancholie aber auch von feinem Humor durchzogen. Das Buch ist eine klare Empfehlung.