📖 Lesung & Gespräch: Marie Iljašenko – Menschen hören überhaupt nur sehr wenig

In einer Lesung präsentiert Marie Iljašenko ihre eindringliche Lyrik – Gedichte über Stadtlandschaften, Tiere und die fragile Beziehung zwischen Mensch und Umwelt.

Zwischen Fasanen und Turmfalken, Regenbogenforellen, Mardern und Mäusen entstehen urbane Räume, die sich von New York über Prag und Barcelona bis nach Tokio erstrecken. Doch in diesen poetischen Biotopen ist der Mensch nicht immer die Hauptfigur und wird für die Tiere nicht selten zur Bedrohung, besonders in Zeiten von Krieg und Zerstörung.

Mit präzisem Blick und feinem Gespür erkundet Iljašenko eine Gegenwart, in der Nähe und Gefahr untrennbar miteinander verbunden sind. Ihre Gedichte eröffnen neue Perspektiven auf das Zusammenleben von Mensch und Tier und stellen die Frage, welchen Platz wir in dieser Welt einnehmen.

Veranstaltungsdetails

📅 Mittwoch, 20. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien 
💶 Eintritt frei
🎤 Moderation: Ursula Ebel
🎧 Verdolmetschung aus dem Tschechischen: Julia Miesenböck

Eine Veranstaltung des CzechLit und dem Tschechischen Zentrum Wien.