Anthea Verlag
Levin Eichert: Nachts bellen die Füchse
Levin Eichert: Nachts bellen die Füchse
"Das Dorf gibt es schon lange und schon lange gibt es dort Leute: immer wieder neue Leute, immer wieder Geburten und immer wieder Beerdigungen. Manche der Dinge, die zwischen den Geburten und den Beerdigungen passieren, sind gleichgeblieben. Und manchmal passiert doch auch wieder etwas Neues. Die Leute werden immer weniger, ich müsste fast mal nachsehen, ob noch welche da sind. Als ich dort aufgewachsen bin, gab es noch welche."
Ein Ort zwischen Geburten und Beerdigungen – zwischen dem, was bleibt, und dem, was für immer verschwindet.
Levin Eichert erzählt die Biografie eines Dorfes, das sich langsam selbst auflöst, und stellt die Frage, die bleibt, wenn man einmal dazugehört hat: Wird man Teil des Dorfes – oder das Dorf Teil von einem? Nachts bellen die Füchse ist ein dystopisch anmutendes Debüt über Zugehörigkeit und Vergänglichkeit. Über einen Ort, den es vielleicht noch gibt. Vielleicht aber auch nicht.
12,5 × 20,5 cm, Hardcover, 200 Seiten
ISBN 978-3-89998-472-9
24,- €
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