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Anthea Verlag

Meti Kamberi: Stadt der Schmerzen

Meti Kamberi: Stadt der Schmerzen

Wie entkommt man dem Ghetto?


Amiraga ist Rom. Das bedeutet in Serbien: von Anfang an ausgeschlossen sein. Als Kind bettelt er, stiehlt, wird halb totgeprügelt – und landet in einer Pflegefamilie, in der die Mutter ihn hasst und der Vater ihn zum Glücksspiel mitschleppt. In der Schule wird er gemobbt, bis er sich mit Geld aus Kioskeinbrüchen Respekt verschafft. Nach der Flucht kommt das Kinderheim. Und dort, zum ersten Mal, jemand, der an ihn glaubt – und ihm ein Buch in die Hand drückt.


Stadt der Schmerzen ist ein romischer Bildungsroman von ungeheurer Wucht. Meti Kamberi schrieb ihn nachts – nach der Schule, nach der Arbeit auf dem Bau. Mit zwölf Jahren hatte er noch nicht lesen können. Das Buch wurde in Serbien zum Überraschungsbestseller mit zehn Auflagen. Es ist eindringlich, ungeschönt und unvergesslich: ein Zeugnis davon, was Literatur leisten kann, wenn jemand entscheidet, dass sein Leben mehr wert ist als das Schweigen.

12,5 × 20,5 cm, Klappenbroschur, 320 Seiten 
ISBN 978-3-89998-474-3
24,- €
Erscheint am 20.08.2026

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